Zukunft braucht Erinnerungen

Auf den Spuren des Petr Ginz





Lara und Thiemo im Steelenfeld
In der Schule haben wir, Thiemo und Lara Ewert, uns im Rahmen des Geschichtsunterrichts sehr ausführlich mit dem Holocaust auseinander gesetzt; jedoch wurde uns dort in erster Linie Faktenwissen vermittelt.
Durch das Tagebuch von Petr Ginz und der intensiven Beschäftigung mit seinem ganz persönlichen Schicksal, fanden wir einen ganz neuen, noch tiefer gehenden Zugang zu den Geschehnissen während des Dritten Reiches und deren Auswirkungen , die das Leben der Juden bis in die heutige Zeit prägen.  
Die Eintragungen im Prager Tagebuch, welches unter anderem im Bloomsbury Verlag veröffentlicht wurde, brachten uns auf die Idee nach Prag, Petrs Heimatort zu fahren, seinen Spuren zu folgen und dadurch seinem Leben während der Nazi-Diktatur noch ein wenig näher zu kommen.
Darüber hinaus drängte sich uns die Frage auf:  Welche Einstellung haben wir persönlich zu Juden? Welche Vorbehalte oder Vorurteile gibt es zwischen uns und ihnen ? Wie würden wir uns gegenüber Juden verhalten, wenn sie uns auf die Shoa ansprechen würden?
Da in unserer Heimatstadt keine Juden wohnen und wir diese Fragen nicht nur theoretisch beantworten wollten, führte unsere Spurensuche weiter bis nach Israel, wo wir an einem Jugendaustausch teilnahmen.
Je ausführlicher wir uns mit dem Thema beschäftigten, um so deutlicher wurde uns, wie aktuell und wichtig die Auseinandersetzung mit diesem Teil der Geschichte ist.
Die Ergebnisse unserer Recherche möchten wir Ihnen in dieser Arbeit vorstellen und Sie einladen, uns auf unserer Spurensuche zu begleiten 


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