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René Tretschok


Straßenfußball ist die Wiege des Fußballspielers. Für uns steht fest: Nur wer jeden Tag kickt, wird ein Großer. Das ist die Philosophie unserer Fußballschule. Ebenso bin ich überzeugt: Nur wer im Alltag und auf den Straßen seiner Stadt, seines Dorfes nach Spuren der Geschichte sucht, hat die Chance, unsere Demokratie mit zu gestalten. Deshalb habe ich großen Respekt vor allen, die schon beim DenkT@g-Wettbewerb „hinsehen, einmischen, mitgestalten!“ eingestiegen sind. Und wenn Ihr bisher noch nicht die Zeit dazu gefunden habt, dann fangt ganz klein an, in Eurer Nähe! Aus kleinen Anfängen kann Großes werden. Auf diesen Seiten findet Ihr alle nötigen Informationen. Im September gibt es auch ein Seminar, bei dem Ihr Rat und Unterstützung von Fachleuten bekommt. Ich bin gespannt auf Eure Beiträge!
 
René Tretschok
1996 gründete der Profi eine eigene Fußballschule

Christina Rommel


„Mach die Augen auf“
Diesen Song singe ich besonders für euch junge Leute.
„Sieh nur richtig hin - vielleicht erkennst du, wer ich bin“
Das ist wichtig in jeder Beziehung.
 
Auch unsere Gesellschaft braucht euer kritisches Hinschauen und Mitdenken!
Wenn ihr zwischen 16 und 22 seid, macht mit beim DenkT@g-Wettbewerb!
Setzt euch auseinander mit der Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur!
Beobachtet Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit heute!
Und veröffentlicht eure Beiträge im Netz!
 
Christina Rommel
…schreibt ihre Songs selbst

Angela Elis


Fakt ist, dass es auf die Jugend ankommt
• auf eure Fragen
• auf eure neuen Lösungen für alte Probleme
• auf euer kreatives Mitgestalten
Gesucht werden Leute mit Sinn für die Wirklichkeit
• die nach Hintergründen fragen und sich ihre eigene Meinung bilden
• denen es nicht egal ist, in welcher Gesellschaft sie leben
• die neugierig sind
Darum: Macht mit beim DenkT@g-Wettbewerb!
• Erforscht, was war und was ist!
• Veröffentlicht Fakten, Daten, Hintergründe im Internet!
Es geht um die Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur in eurem Umfeld,
um die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit.
Euer Beitrag ist wichtig.
 
Angela Elis
Moderatorin und Buchautorin

Bernd Heynemann - Schiedsrichter des Jahres 1998


Junge Menschen achten auf Fairness und Gerechtigkeit.
Nicht nur im Sport!
Als ehemaliger Schiedsrichter weiß ich das.
Davon lebt unsere Gesellschaft. Deshalb will ich allen Mut machen:
Beteiligt euch am DenkT@g-Wettbewerb!
Mit Power gegen das Vergessen!
Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!
Und bringt es ins Netz!
Dann können alle mitspielen.
 
Bernd Heynemann
Mitglied des Deutschen Bundestages
Schiedsrichter des Jahres 1998

Stephan J. Kramer ist Unterstützer


Täglich gehen beim Zentralrat der Juden in Deutschland eine Flut von zum Teil hasserfüllten E-Mails ein. Täglich müssen wir in den Zeitungen von Friedhofsschändungen lesen. Beinahe täglich lesen wir von rechtsextremistischen und linksextremistischen Demonstrationen, lesen wir von Gewaltakten gegen Ausländer, Schwule, Sinti und Roma, Juden, Behinderte, Obdachlose oder andere Minderheiten. Auch Antiamerikanismus und Antiisraelismus haben Hochkonjunktur. Eine Bilanz, die nicht nur uns Juden manchmal mit Zweifel erfüllt, wie gesichert denn die Demokratie in Deutschland wirklich ist? Kann man sich auf das entschlossene Handeln der Bürger in diesem Lande verlassen, wenn es darauf ankommt?
 
Ich meine: Ja! Man kann! Und was mich zu dieser ermutigenden Einschätzung kommen lässt, sind viele Signale aus der Gesellschaft, aber vor allem der Jugend. Bei meinen unzähligen Besuchen an Schulen in ganz Deutschland nehme ich diese so ganz anders wahr als eine allzu oft der negativen Schlagzeile verschriebene Presse vermuten lässt. Was ich wahrnehme ist: eine Jugend, die sich engagiert, eine Jugend, die hinguckt, eine Jugend die lebendig und ohne Verkrampfungen diskutiert, die wissbegierig und kreativ ist. Diese Erfahrung spiegelt sich auch im Projekt Denkt@g wieder, ein Projekt, das nun schon auf eine äußerst erfolgreiche Tradition zurückblicken und beachtliche Ergebnisse vorzuweisen hat. Auch hierin zeigt sich eine Jugend, die entschlossen ist, den Ewiggestrigen mit ihren dumpfen Parolen, weder die Schlagzeilen, weder die Straße, noch die Hirne, noch die Vergangenheitsdeutung und schon gar nicht die Zukunft zu überlassen. Das macht nicht nur Mut – das macht auch Freude! Also: hingucken, einmischen, kreativ sein, und mitgestalten! Ich freue mich auf die neuen Arbeiten schon jetzt.
 
In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg!
 
 
Stephan J. Kramer
Generalsekretär
Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.

 

 

Konrad Adenauer Stiftung